Der Standort Bülk hatte sich ja schon bewährt, den richtigen Platz für eine hübsche Perspektive hatten wir jetzt auch gefunden – also sind wir wieder dort hingefahren.
Es waren wieder Anzeichen für NLC vorhanden, OSWIN hatte sogar späte Echos. Wir bezogen dann wieder den Platz vor dem Leuchtturm und brachten sogar unseren vereinseigenen Dobson mit. Der Kometenkern kam so richtig gut zur Geltung in diesem fantastischen Gerät! Herrlich, wir konnten sogar ein paar weitere Kollegen der Sternwarte motivieren. Da die Fläche dort sehr weitläufig ist, konnten alle ihre Instrumente und Kameras aufbauen und die Nacht richtig genießen.


Ganz ehrlich: es war eine ganz tolle Atmosphäre! Die NLC zeigten sich richtig breit und eine wunderbare Dynamik im Display kam im Zeitraffer erst richtig gut zur Geltung.

Diesen Film stellte ich auch dem NDR zur Verfügung und er wurde sogar im Schleswig-Holstein-Magazin gezeigt.


Als wir kurz vor dem Abbauen waren, wollte ich noch ein paar hübsche Landschaftsaufnahmen mit dem Kometen machen. Hochkant auf dem Stativ passte eigentlich alles ganz gut – wäre da nicht der Autofahrer gewesen, der unbedingt wilde Sau spielen musste und dauernd mit Fernlicht in unsere Richtung leuchtete. Das hat so wahnsinnig genervt und es ging nicht nur mir so… Irgendwann setzte er dann aber zurück und stellte das Licht aus. Beim Tritt auf die Bremse wurde dann die unmittelbare Umgebung des Leuchtturms leicht rötlich erleuchtet – das sah dann wiederum ganz nett aus! Obwohl er das nicht unseretwegen gemacht hatte und auch sonst wenig Rücksicht auf alle anderen nahm, konnten wir ihm verzeihen.

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